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Zivildienst

Grundsätzlich besteht kein Wahlrecht zwischen Wehrdienst und Zivildienst.
Artikel 4 des Grundgesetzes sieht jedoch vor, dass niemand gegen sein Gewissen zum Dienst an der Waffe gezwungen werden kann.

Der so genannte Ersatzdienst verpflichtet den Verweigerer zu einer Ersatztätigkeit. Die Anlaufstelle für den Zivildienstleistenden ist das Bundesamt für Zivildienst, Beschweren und Fragen des Verweigerers werden hier geklärt. Es wird steig versucht eine gleiche Behandlung zwischen Wehrdienstleistenden und Zivildienstleistenden zu gewährleisten.

Während bis vor wenigen Jahren der Ersatzdienst noch länger dauerte wurde die Dauer der Ausbildung des Zivildienstleistenden der Dauer des Ersatzdienstleistenden angepasst und derzeit absolvieren beide Gruppen eine Ausbildungsdauer von 9 Monaten. Die damalige Benachteiligung der Zivildienstleistenden wurde mit der Einziehung der Wehrdienstleistenden zu Wehrübungen nach Absolvierung des Wehrdienstes begründet.
Die Besoldung ist bei beiden Gruppen identisch und folgt der Zielsetzung der Gleichbehandlung.

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Kriegsdienstverweigerung