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Kriegsdienst | Wehrdienst

Wie bereits erwähnt beträgt die Dauer des Wehrdienstes 9 Monate. Zeit, die viele Wehrdienstpflichtige lieber in ein Studium oder eine Ausbildung investieren würden. Eine Möglichkeit, den Kriegsdienst zu verweigern ist es Zivildienst zu leisten. Laut Grundgesetz darf kein Mensch zum Dienst an der Waffe gezwungen werden. Allerdings muss bei einer Verweigerung des Kriegsdienstes Zivildienst geleistet werden. Die Zeit des Zivildienstes wurde zwar auf 9 Monate angepasst, trotzdem bleibt das Problem, dass sie abgeleistet werden muss und nicht sinnvoll für die Vorbereitung auf den Beruf genutzt werden kann. Ein Weg, sich komplett dem Dienst zu entziehen, ist die Ausmusterung.

Die Ausmusterung gibt jungen Männern die Möglichkeit, sich nach der Schule um ihre berufliche Zukunft zu kümmern, ohne sich dabei Gedanken über eine eventuelle Einberufung machen zu müssen. Doch ausgemustert zu werden ist nicht so einfach. Nur 10 % aller Wehrdienstpflichtigen gelingt dies. Unsere Infobroschüre informiert sie über alle Regel und gibt Tipps, wie Sie erfolgreich ausgemustert werden. Um im späteren Leben keine Nachteile befürchten zu müssen, ist die Einhaltung bestimmter Regeln äußerst wichtig. Bei der Musterung vorgetäuschte Krankheiten können später zu einer Erhöhung des Versicherungsbeitrages führen oder eventuelle Arbeitgeber vor einer Einstellung zurückschrecken lassen.

Der Wehrdienst bildet den Zeitrahmen, in dem der kriegerische Einsatz geschult wird. Voraussetzung dafür ist Erreichung des achtzehnten Lebensjahres. Im Grundgesetzt ist festgelegt, dass Deutschland ausschließlich einen Verteidigungskrieg führen darf, ein Angriffskrieg ist strafrechtlich verboten. Bei Fragen oder Probleme steht dem Wehdienstleistenden der Wehrbeauftragten als zentrale Anlaufstelle hilfreich zur Seite.

Ein viel diskutiertes Thema ist die Aufstellung eine Berufsarmee. Dies hätte den Wegfall des Wehrdienstes zur Folge. Eine Umsetzung ist allerdings in der nächsten Zeit nicht in Sicht. Das Aufstellen einer Berufsarmee würde auch das Ende des Kriegsdienstes bedeuten.

Die 9 Monate Wehrdienst können an einem Stück oder mit Unterbrechungen geleistet werden. Im Falle einer Teilung wird die Grundausbildung, also die ersten 6 Monate, an einem Stück absolviert. Die restlichen 3 Monate können dann innerhalb der nächsten zwei Jahre geleistet werden. Ab 2011 soll die Wehrdienstzeit auf 6 Monate gekürzt werden. Nach Beendigung der Wehrzeit wird der Wehrdienstpflichtige Reservist. Diese bilden zusammen mit den aktiven Soldaten den Kern der Verteidigungs- und Bündnisfähigkeit der Bundeswehr.

Bestellung der Informationsbroschüre „Informationen zur Ausmusterung – wie werde ich erfolgreich ausgemustert“ hier bei uns:

Kriegsdienstverweigerung